Papst Benedikt rief die Menschheit in seiner ersten Weihnachtsansprache dazu auf, sich gegen Terrorismus, Armut und Umweltzerstörung zu vereinen und verlangte eine ‚neue Weltordnung‘, um die ungerechten wirtschaftlichen Missverhältnisse auszugleichen.
Er sagte weiters, die Menschheit solle auf das Christkind schauen, um in Zeiten von Schwierigkeiten und Angst Ermutigung zu finden: ‚Einer vereinten Menschheit wird es gelingen, den verwirrenden Problemen der Gegenwart entgegenzutreten: Vom drohenden Terrorismus bis zur demütigenden Armut, in welcher Millionen von Menschen leben, von immer grösser werdenden Waffenarsenalen zu Pandemien und zur Umweltzerstörung, welche die Zukunft unseres Planeten bedrohen. Fürchten Sie sich nicht, sondern setzen Sie Ihr Vertrauen in Ihn! Die lebenspendende Kraft seines Lichtes spornt uns an, die neue Weltordnung auf der Grundlage von gerechten ethischen und wirtschaftlichen Beziehungen aufzubauen.‘
In seiner Botschaft zum Neuen Jahr predigte er über den feierlichen Ernst von Maria als Mutter Gottes. Die heutige Kirche feiert auch den Weltfriedenstag. Er sagte: ‚Angesichts von Ungerechtigkeit und Gewalt, die andauernd verschiedene Bereiche der Erde unterdrücken, ist es nötiger denn je, zusammen für den Frieden zu arbeiten.‘
Er forderte alle ‚Einzelpersonen und Nationen, internationalen Organisationen und Weltmächte‘ dazu auf, sich miteinander für die Sache des Friedens einzusetzen. Im besonderen bezog sich der Papst auf die Vereinten Nationen und rief sie dazu auf, ‚sich neu der Verantwortung bewusst zu werden, Werte wie Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden in einer Welt zu fördern, die immer mehr vom weit verbreiteten Phänomen der Globalisierung gekennzeichnet ist.‘
Die endzeitlichen Ereignisse, welche über diese Welt kommen, bringen Umstände mit sich, in denen ein einheitliches Weltsystem eine neue Weltordnung im Namen von Frieden und Gerechtigkeit verlangt, mit den Vereinten Nationen und dem Vatikan im Hintergrund. Dies wird für viele Menschen, einschliesslich der Namenchristen aus katholischem und protestantischem Hintergrund als einzige Hoffnung erscheinen. Während die protestantischen und evangelischen Kirchen das Wort Gottes durch eigene Erfahrungen und Hoffnung auf Rettung der Welt durch menschliche Bemühungen ersetzen, werden sie sich immer mehr zu den Plänen der abgefallenen Kirche neigen, welche ihre Erfüllung in der Vision der „auf dem Tier reitenden Hure“ von Offenbarung 17 finden. Christen, welche die Bibel kennen, müssen sich aus dieser unheiligen Allianz lösen, im Wissen, dass die einzige Hoffnung für diese Welt nicht eine sentimentale Vision des ‚Christkindes‘ ist, sondern der lebendige Glaube an den auferstandenen und aufgefahrenen Herrn Jesus Christus, der bald wiederkommt.